Große 3-tägige Feierlichkeiten zu Ehren unseres Monarchen-Dreigestirns – ein voller Erfolg!

Feierliche Wappenenthüllung
Vor den Eingangstoren des Monarchenpalastes wurde zum Auftakt der großen Feierlichkeiten das neugestaltete Reichswappen (Abb.: links) gegenüber dem restaurierten Wappen der Kinder Artikas (Abb.: rechts) enthüllt. Das Emblem soll fortan die Regierungsgeschäfte der Räte und Monarchen in Ligath Tureen repräsentieren. Die beiden Banner soll auch ein Zeichen darstellen – sowohl für die Eisbär-Rebellen an den Reichsgrenzen, als auch für etwaige „Konträrgestimmte“ hinter den Asch‘nebelgrenzen und in ganz Darshiva – ein Zeichen der wahrhaftigen Erneuerung und aufrichtigen Einheit der Kinder Artikas.
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Kneipenschlägerei beim Bardenwettstreit
Am 2. Tage der Feierlichkeiten zu Ehren unseres hochverehrten Monarchen-Dreigestirns fand der vorab groß angekündigte Bardenwettstreit statt. Die Bühne vor dem Güldenen Kranz auf dem Marktplatz war bei schönstem Wetter bis tief in die Nacht von Gauklertruppen, Barden und Erzählenden bevölkert. Die Menge der feiernden Schaulustigen flutete stundenlang die improvisierten Tribühnen des Platzes.
Leider ereignete sich am Abend abseits des Geschehens in Brynhulds Braustube ein unschöner Zwischenfall. Sympathisanten der Eisbären-Rebellen provozierten eine dort gastierende Gauklertruppe welche sich besonders reichsloyal geäußert hatte. Die blutige Schlägerei dauerte an, bis die hinzugezogene Frostmiliz die Angreifer ruhigstellen und in Gewahrsam nehmen konnte. Diese konnten auch schnell die eigentlichen Rädelsführer identifizieren, welche aus den Reihen von Bohrjörn Braunpelz dem Wüterich von Gletscherfurt stammen. Die Elitegardisten der Palastwache war glücklicherweise nicht von Nöten, die Sicherheit der Stadt scheint also auch bei Großveranstaltungen dieser Art bestens sichergestellt zu sein.
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Sprichwörtlich
„Der frühe Recke sticht zuerst!“ Diese geflügelten Worte aus den Kasernen Alineeas nahm ein Künstler der Gauklergruppe FrostKeulen zu wörtlich. Er stach noch vor seinem Stichwort seiner Kumpanin einen Dolch aus den Requisiten so kräftig in die Rippen, dass diese vor Schreck von der Bühne purzelte. Die herzhaften Lacher an der falschen Stelle entschädigten die Truppe leider nicht für das vorzeitige Ausscheiden vom Wettbewerb. Ob im nächsten Weltenlauf ein erneuter gemeinsamer Auftritt geplant ist, sei noch ungewiss. Das Fräulein ZuckerKuss erholt sich jedoch noch von den Blessuren, die der Sturz mit sich brachte.
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Handwerkerparade
Die Gewerke in Ligath Thuren haben Repräsentierende zu den Festlichkeiten entsand, um die Qualität der handwerklichen Erzeugnisse der neu eingegliederten Städte außerhalb von Alineea auf einer Versammlung der Handwerkenden zu besprechen. Im Zuge dessen präsentierten sich die Handwerksvorstehenden der Hauptstadt als Teil der Parade zu Ehren unserer Monarchen. In traditioneller Kluft der Zünfte schritten die Altehrwürdigen und Talentierten der einzelnen Gewerke im Paradezug mit und ließen sich neben dem Dreigestirn feiern. Es wurden süße und herzhafte Backwaren, feine Fleisch- und Fischerzeugnisse, sowie Milchprodukte, Näschereien, frische Blumen und Knöpfe in Form von kleinen Kostproben an die jubelnden Zuschauenden verteilt. Nach jarnfjord‘schem Vorbild nutzten die Werkstätten die Feierlichkeiten um der Bevölkerung neue Erfindungen und bewährte Techniken in Form von Miniaturen und Prototypen vorzustellen. Diese Idee und die zur Schau gestellten Ergebnisse der Künste der tüchtigen Handwerker begeisterte die Bevölkerung.
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Im Gedenken
Die Gedanken unseres Volkes weilten bei unseren Vorfahren, von denen wir uns seit dem Kataklysmus getrennt fühlen. Besonders während der Feierlichkeiten gedachten wir unserer geliebten Inselheimat Artika von der uns der Aschenebel gewaltvoll davongerissen hat. Möge der gute Mond uns sicher leiten und uns eines Tages wieder all das erblicken lassen, was uns bisher durch den Asch‘nebel verwehrt blieb. Nur er weiß, wie viele Schneeflocken der Wahrheit sich im Weiß der Sagen und Legenden unseres Volkes verschmelzen.