Nicht suchten sie den Streit,
wo Sand an Sand sich schmiegt,
wo einstmals Asche flog.
Sie folgten ihrem Vater,
gehorchten meinem Wort.
Und doch… doch höret selbst!
Die Sande, sie gebaren
der Völker mehr als eins
und Asche trennte sie.
Sie folgten meinem Wort
doch fanden sie nur: Ihn.
Den Großvater in seinem Reich.
Erschlagen liegen gute Wüstner,
mit Ohren spitz und Ohren rund,
die könnten Brüder sein im roten Sand.
Vor Rih’Rih, Vater, Mutter, Vetter:
Es lastet schwer des Wortes Frucht
auf Herz und Zunge mir.
Den Toten aber folgt als Gabe
die Unschuld unserer neuen Zeit:
Wir haben Krieg geboren. Leid.
Klagelied des Kiran’Sol
überliefert von Lunai’Arai’Mana,
Geschichtenerzählerin der Sāndari’Māna,
neuzeitlich