Der 3. Konvent der Dämmerung

Reichsvertretungen beim 3. Konvent der Dämmerung im 32. ML.

Cassian Vardek – Konsortium von Zahadum
Cassian Vardek, Gesandter des Konsortiums von Zahadum, ist ein erfahrener Diplomat und Kartograf. Hochgewachsen und scharfsinnig, reist er durch die Ländereien des Konsortiums, um Gemeinsamkeiten zu stärken und Wissen zu sammeln. Einst ein Gelehrter der alten Handelsrouten, wurde er nach dem Rückzug des Nebels zu einem Brückenbauer zwischen den Völkern. Mit ruhiger Entschlossenheit verhandelt er für eine geeinte Zukunft.

Eshiza – Astarim
Eshiza ist eine hagere, androgyne und haarlose Frau mittleren Alters mit höflich zuvorkommenden und bedachtem Auftreten voller stiller Autorität. Unter einer schlichten graubraunen Robe kann man eine disziplinierte, athletische Gestalt erahnen. Eshiza ist Gelehrte und Chronistin und zeigt sich dementsprechend aufmerksam und wissbegierig, während ihr Blick stets prüfend über ihre Umgebung wandert.

Grinor Feuerbart – Nor’Davara
Grinor ist der entsandte Vertreter der Eiszwerge aus Nor’Davara. Seinen Namen verdankt er den für sein Volk untypischen feuerroten Haaren und Bart. Er hat fast immer ein Grinsen im Gesicht und ist freundlich zu allen anderen Personen des Konvents. Seine tiefe Bassstimme verschafft ihm Gehör, wenn er sich zu Wort meldet und auch wenn man den harten davararischen Dialekt in seiner Stimme deutlich hört, so spricht er doch auf eine recht melodische und angenehme Art und Weise.

Haxia / Delesth – Thedekya
Das Reich Thedekya entsendet den Dalaar Haxia im Wirtskörper Delesth, einem hochgewachsenen elfenhaften Wesen mit weißer Haut und silbrigen Haaren, das scheint, als würde es aus Schnee und Eis bestehen. Ihre neugierigen Augen mustern die Anwesenden. Sie trägt die einfache Kleidung eines Arbeiters, die ihrem erhabenen Antlitz beinahe spottet, praktisch und schnörkellos. Ihre Stimme ist sanft und melodisch, doch immer wieder erscheint es als vernehme man eine zweite, flüsternde Stimme wie ein Echo.

Ika Ayama – Taur-i Tavardraich
Ika Ayama, Die-mit-den-Winden-spricht, erscheint als schöne, junge Frau, gewandet in schwarze Roben. Sie hat einen kalten, durchdringenden Blick und spricht sowohl sehr scharf, als auch bedacht.

Mux Fiddersang – Ligath Tureen
Nach einem langwierigen und sorgfältigen Bürokratieakt wurde ein 1,24 m zierliches humanoides Schneeammer-Türmerwesen erwählt. Unauffällig in größeren Mengen – bewegt sich flink und tänzelnd, spricht mit gar kristalliner Präzision und einer hellen, trillernden Stimme. Die glänzenden, schwarzen Augen mit wachsamem bis versonnenem Blick und der kleine, kegelförmige Schnabel dominieren das mit hellschimmernden Federn gerahmte jugendliche Gesicht. Auf einer schlichten Robe glänzt ein Mond-Medaillon.

Nuar Shar – Garra Feroz
Ein hochgewachsener Haimensch mit der Hautfarbe eines weißen Hais und einer langen Schwanzflosse, gekleidet in eine Gladiatorenrüstung aus Fell und Eisen. Narben erzählen von vielen Kämpfen, doch sein leichtes Lächeln und die ruhigen, menschlichen Züge verraten seine freundliche, diplomatische Natur. Er strahlt Gelassenheit aus, selbst im Angesicht von Gefahr, und sucht stets friedliche Lösungen, bevor er das Schwert erhebt.

Ravahlyja Yshava Vermyn – Al’Umbryjil
Die Reichsrätin für Finanzen aus Al’Umbryjil trägt eine weiße Tunika mit goldenen Stickereien an Saum und Ärmel sowie ausladenden goldenen Halsschmuck. Sie strahlt eine würdevolle Reife aus, obgleich Haut und Haar die zu erwartenden Altersmerkmale vermissen lassen. Ihre hellbraune Haut und ihr ebenholzfarbenes Haar sind gepflegt und die moosgrünen Augen und strengen Lippen sind schwarz und kräftig geschminkt. Ihre Stimme ist kräftig, besitzt aber einen prägnant rauen Klang.

Shey’Kalin – Ely’Thien
Shey’Kalin, feylarische Generalin und Mitglied des Hauses Nil’Tenim. Sie trägt dunkles, langes und glattes Haar, ihr Gesicht ist elfisch schmal, ihre Augenbrauen sind die typischen Knochenauswüchse der Feylar. In ihrem Blick liegen sowohl Stolz, aber auch Wohlwollen – was selten genug für Feylar ist. Ihre Gewandung ist einer Lederrüstung nachempfunden und mit teils festlichen silbernen und blauen Ornamenten, teils mit Knochen und Federn geschmückt.

Tschouhanes – Sippa
Tschouhanes, ein 188 cm großes humanoides Wesen, ist das Leipsipp (übersetzt etwa „Versammlungsvorstand“), der gewählte Moderator dessen, was in Sippa die gesetzgebende Versammlung ist. Seine Haut hat keine Haare, sondern besteht aus größeren, unregelmäßigen Schuppen; im Gesicht feiner ziseliert. Es trägt bei seiner Ankunft Robbenfell, wird jedoch das Konvent meist in dunkelblauem, vom Salzwasser ins Gräuliche verwaschenem Tuch bestreiten.

Moderation des 3. Konvents der Dämmerung im 32 ML.

Hjel‘Raan – Ntal‘Hrom

Der Moderator des Konvents hat die für einen Ntal‘Hrom übliche Gestalt: Aufgerichtet erreicht sein weißer schlangenhafter Leib mit den dunklen Rückenmustern zweieinhalb Meter Höhe. Vier tentakelartige Auswüchse dienen als Arme und der extrem langgezogene glatte haarlose Kopf scheint keinerlei Sinnesorgane zu besitzen – weder Mund, Nase, Ohren noch Augen. Er trägt keinerlei Kleidung oder Schmuck. Seine ruhige sonore Stimme erklingt wie aus dem Nichts.

Protokoll des 3. Konvents der Dämmerung im 32 ML.

Hjel’Raan ( Ntal‘Hrom )
(Der Ntal’Hrom betritt wie auch beim letzten Konvent langsam und würdevoll das Rednerpodest und wartet, bis alle Anwesenden ihren Platz eingenommen haben und Ruhe eingekehrt ist. Dann erhebt er die vier tentakelartigen Arme.)

Ich, Hjel’Raan, habe die Ehre, im Namen der Ntal’Hrom die Vertretungen der unterschiedlichen Völker und Reiche zum dritten Konvent der Dämmerung zu begrüßen.
Zehn Botschafter und Botschafterinnen heißen wir in diesem Mondlauf willkommen.

Es ist mir eine große Freude, die Anwesenden nun namentlich in alphabetischer Folge vorzustellen:
• Cassian Vardek aus dem Konsortium von Zahadum
• Eshiza aus dem Reich der Astarim
• Grinor Feuerbart aus Nor’Davara
• Haxia / Delesth aus Thedekya
• Ika Ayama aus Taur-i Tavardraich
• Mux Fiddersang aus dem Reich Ligath Tureen
• Nuar Shar aus dem Reich der Garra Feroz
• Ravahlyja Yshava Vermyn aus Al’Umbryjil
• Shey’Kalin aus Ely’Thien
• Tschouhanes aus dem Reich der Sippa

Die Welt ist im Aufruhr. Einige der Vertretungen aus vergangenen Konventen lassen sich entschuldigen, dass sie bei dieser Zusammenkunft nicht anwesend sein können. Die Rash’Nu ließen explizit ausrichten, dass sie derzeit eine parasitäre Lebensform bekämpfen, die – sollte diese ins offene Meer gelangen – eine beträchtliche Bedrohung für alle Reiche bedeuten könnte, welche an die Ozeane grenzen.

Wir erinnern alle Anwesenden, die vereinbarten Regeln des Konvents zu wahren und einander mit Respekt zu behandeln.
Freie Äußerung der Meinung und der Ansichten aller Völker sind gestattet, allerdings ist Abstand zu nehmen von niederen Beleidigungen oder gar körperlichen Anfeindungen.
Wir freuen uns erneut auf einen regen Austausch.
Das Podium steht nun jeder und jedem Anwesenden offen, um das Wort an die Versammlung zu richten.

Grinor Feuerbart ( Nor’Davara )
(Grinor schreit mit einem breiten Grinsen zum Rednerpodest, stellt sich davor und spricht mit klaren Stimme) Seid gegrüßt, Gesandte der Reiche. So sehen wir uns wieder. (Er schaut sich kurz um) Naja, zumindest einen Teil davon. Und auch ein paar neue Gesichter kann ich erblicken. (Er dreht sich zu Hjel’Raan und nickt diesem kurz zu …) Erneut geht mein Dank an die Ntal’Hrom für die Ausrichtung des Konvents. (… dann wendet er sich wieder der Versammlung zu) Sagt meine Freunde, wie ist es um eure Reiche bestellt? Die Davara konnten mittlerweile alle Nebelwesen besiegen, sind gerade dabei eine engere Bindung mit Ligath Tureen einzugehen (Er nickt kurz in Richtung von Mux Fiddersang) und haben zahlreiche Flotten ausgesendet, um die Eismeere zu erkunden. Ebenfalls haben wir mit der Erforschung der Magie begonnen. (Kurz fährt er sich durch den feuerroten Bart) Vielleicht ist das auch ein interessantes Thema, über das wir sprechen könnten. (Er geht zurück zu seinem Platz)

Ravahlyja Yshava Vermyn ( Al’Umbryjil )
(Ravahlyja betritt das Podest. Ihre Stimme ist fest und streng, jedoch nicht unfreundlich)
Im Namen des Reichsrates entsende ich Grüße an alle Reiche und Völker. Insbesondere Alsyn Bennev Seannyal, welcher die vergangenen Konvente besuchen durfte, lässt die Vertretungen aus vergangenen Zusammentreffen grüßen.
Es ist mir als Reichsrätin für Finanzen eine eher unerwartete Ehre und ein Privileg, unser Reich hier und heute vertreten zu dürfen.
(Ihr Blick wandert zu Shey’Kalin)
Es ist mir ferner eine Ehre zum ersten Male persönlich einer Feylar zu begegnen. Die Hal Am’Vnelayjah lässt ihre Dankbarkeit für die diplomatischen Entwicklungen zwischen unseren Reichen zum Ausdruck bringen.
(Dann blickt sie zu Grinor)
Ich stimme dem Davara zu. Die Magie ist auch für uns von großem Interesse. Vieles geschieht in meiner Heimat, wozu ich mich ausführlicher äußern werde, wenn Vorstellungen und Grußworte jener abgehandelt sind, die sich zu solchen berufen fühlen.
(Sie setzt sich wieder auf ihren Platz)

Nuar Shar ( Garra Feroz )
(Nuar Shar erhebt sich von seinem Platz. Seine Schritte sind schwer durch seine Größe und Gewicht und dennoch ertönt kein Laut, als er zum Podest geht. Dort wendet er sich den Anwesenden zu, ballt die Faust, drückt sie auf seine Brustkorb und neigt respektvoll seinen Kopf.)
Mein Name ist Nuar Shar. Ich bin Mitglied der fünf Reißzähne und Vertreter der Wildtra aus Garra Feroz. Unser Reich ist noch sehr jung und nicht besonders groß. Doch umso größer ist die Ehre hier sprechen zu dürfen.
(Seine Blick schweift über die anderen Vertreter der Reiche. Dabei achtet er darauf, niemanden zu lange anzusehen, doch an Ravahlyja und Grinor blieben seine tief-schwarzen Augen etwas länger hängen.)
Wenn es nicht zu verschämt ist, wäre ich den erfahreneren Vertreter sehr dankbar für Ratschläge über die Erweiterung unseres Reiches. Vielen Dank.
(Nuar Shar verneigt sich erneut voller Respekt vor allen und geht ruhig zu seinem Platz zurück)

Haxia / Delesth ( Thedekya )
Haxia / Delesth erhebt sich ebenfalls und geht geschmeidig zum Podest:
„Die Dalaar grüßen alle Vertreter der Völker in Demut. Die Magie ist uns noch immer fremd und unsere Interesse diesen Pfad einzuschlagen ist gering. Dennoch ist ein großes Ereignis in unserem Reich eingetreten, welches wir nicht erklären können. Visionen befielen teile unseres Volkes und zurück blieb nur ein Name „Chygtarr“. Wir können noch nichts zu dieser Erscheinung sagen, doch ein jeder der davon betroffen war spürte die Bedeutung des Erlebten. So fragen wir in die Runde. Sind auch andere Völker besucht worden?

Euch Nuar Shar begrüßen wir ebenfalls in diesem Kreis. Mögt ihr wie alle anderen wachsen und gedeihen.

Sie kehrt an Ihren Platz zurück.

Ravahlyja Yshava Vermyn ( Al’Umbryjil )
(Sie blickt sich um. Da sich kein Anderer erhebt, geht sie erneut zum Podest)
Nuar Shar, Vertreter der Wildtra, es erfreut mein Herz, dass ein weiteres Volk den Würgegriff des Nebels abschütteln konnte. Ich kenne Eure Situation nicht, doch solltet Ihr Euch vor Nebelwesen hüten, welche sich dort finden, wo jüngst der Nebel zurückwich. Viel mehr kann ich Euch hier nicht raten, aber Ihr seid eingeladen, in Briefkontakt mit uns zu treten.
(blickt zu Haxia/Delesth)
In der Tat – wobei mir der Name „Chygtarr“ nichts sagt – kamen Visionen in unserem Reich vermehrt vor. Während eines heiligen Festes haben mehrere Anwesende eine Lichtgestalt in den Flammen des immerwährenden Feuers erblickt. Auch unerklärliche Traumrufe aus unbestimmter Quelle wurden von Schlafenden empfangen.
(blickt zu Grinor Feuerbart)
Auch unsere Schiffe haben die Küsten Al’Umbryjils hinter sich gelassen.
(blickt zu Cassian Vardek)
Laut Bericht scheinen sie die Ufer des Konsortiums von Zahadum erreicht zu haben.
(setzt sich)

Haxia / Delesth ( Thedekya )
(Haxia / Delesth erhebt sichgeht geschmeidig zum Podest:)
„Hochverehrte Ravahlyja Yshava Vermyn, wenn euch der Name kein Begriff ist, so würde uns brennend interessieren ob auch Stimmen teil der Visionen waren. Was sprachen Sie zu euch?“

(Sie blickt in den Raum:)

„Wir können es nicht beschreiben, aber das Gefühl ist ein anders als das was wir in den letzten Monden mit der Kraft die Magie genannt wird erlebt haben. Noch bedeutender wird es, da die Dalaar nicht träumen.“

(Sie kehrt an Ihren Platz zurück.)

Grinor Feuerbart ( Nor’Davara )
(Grinor schreitet ebenfalls erneut zum Podest und richtet seinen Blick auf den Haimenschen.) Willkommen in unseren Reihen Nuar Shar. (Er nickt ihm kurz zu.) Es freut auch mich, dass ein weiteres Volk dem Nebel trotzen konnte. Die Nebelwesen sind sehr hartnäckig, aber sie agieren nicht gerade strategisch. Eine einfache Überzahl reicht meist aus, um sie zu vernichten. (Dann wandert sein Blick von Ravahlyja Yshava Vermyn zu Haxia.) Fremde Stimmen, Erscheinungen, undeutliche Rufe aus der Ferne … hier passieren Dinge, die wir nicht verstehen. Um so wichtiger ist, dass wir darüber offen sprechen. Nur so können wir voneinander lernen. (Er blickt kurz nachdenklich in die Ferne.) Die Davara haben verschiedene Erscheinungen der Magie erlebt. Am Schlimmsten war das Erdbeben, welches Nor’Rakhan schwer getroffen hat. (Er blickt Haxia direkt an.) Könnt ihr dieses Gefühl genauer beschreiben? Wie habt ihr erkannt, dass es nichts mit der Magie zu tun hat? (Er setzt sich wieder.)

Ravahlyja Yshava Vermyn ( Al’Umbryjil )
(geht erneut zum Podest, blickt zu Haxia/Delesth)
Die Träumer berichteten keinen Wortklang, mehr von einer unerträglichen Hitze und dem beklemmenden Gefühl der Gefangenschaft. Es habe sich zwar wie ein „Rufen“ angefühlt, jedoch sei dieses nicht klar artikuliert gewesen. Es schien jedoch, als ob die Quelle der Rufe nicht weit sei.
(blickt zu Grinot Feuerbart)
Über die Zusammenhänge sind wir im Unklaren. Hat die Feuererscheinung direkt mit den Rufen zu tun oder sind dies zwei verschiedene Dinge?
Viele Visionen und Ereignisse in unserem Reich hatten mit Feuer zu tun, die Guten wie die Schlechten. Dies mag an der Natur unseres Volkes liegen oder ein Hinweis auf einen Zusammenhang sein. Sowohl die Magie unserer Legenden ist massiv von Feuer geprägt, sowie es auch das Element unserer höchsten Göttin ist.
Während die Erstarkung der Magie bislang als einziger Auslöser gesehen wurde, halten viele die Feuererscheinung für göttliches Wirken. Über die Rufe bleibt Zweifel bestehen.
(setzt sich)

Grinor Feuerbart ( Nor’Davara )
(Grinor wirft von seinem Platz aus ein.) Für uns Davara ist das Eis unser stetiger Begleiter, doch keines der Ereignisse in unserem Reich hatte damit etwas zu tun. Vielleicht war das bei euch lediglich ein Zufall. (Er räuspert sich.) Konntet ihr denn schon weitere Erkenntnisse gewinnen? Das ist es, was uns interessieren sollte! Erkenntnisse und wie wir diese für uns nutzen können. (Er steht auf und richtet seinen Blick auf Ravahlyja Yshava Vermyn.) Ihr sprecht vom Element eurer höchsten Göttin. (Er lacht kurz auf.) Götter? Gibt es etwa im Reich Al’Umbryjil noch den Glaube an die Götter? (Die Augen verdrehend setzt er sich wieder hin.)

Shey’Kalin ( Ely’Thien )
(Shey’Kalin erhebt sich ruhig und begibt sich dann zum Podest)
Geehrte Anwesende,
Es ist mir eine Ehre sowie Freude die Shi’Bath Telara Sin’Qilial der Feylar erneut zu vertreten.

Mit Freude erblicke ich bekannte Gesichter und insbesondere bin ich froh erneut ein Mitglied der Al’Umbryjil begrüßen zu dürfen. Doch, so sagt mir, Ravahlyja Yshava Vermyn, wie kommt es dazu, dass ihr nun hier seid, wo doch sonst Alsyn Bennev Seannyal, der Reichsrat für Kultur und Gemeinschaft euer Volk vertreten hat?
Sind die inneren Unruhen und Übergriffe des Bundes des heiligen Blutes etwa weiter eine Plage, die euer Reich heimsucht und ein neues Opfer gefunden haben?
Darauf bezogen: Wie ergeht es der Hal Am‘Vnelayjah?

Darüber hinaus vermag ich zum Thema der Magie beitragen, dass das Haus Kal’Dar seit kurzem erneut wieder magische Rituale zu vollziehen vermag. Stärke und Dauer sind noch lange nicht derart, wie es die Schriftrollen der Tir’Saik verheißen, aber es ist ein Anfang.

(Sie setzt sich wieder)

Cassian Vardek ( Konsortium von Zahadum )
(Cassian Vardek erhebt sich, blickt schnell über die Versammlung und konzentriert sich sodann auf Ravahlyja Yshava Vermyn)
Geehrte Botschafterin, es trägt sich die Kunde, dass der Nebel im Süden sich lichtet.
Zu meinem Bedauern muss ich jedoch mitteilen, dass mir bis zur Abreise aus Zahadum keine Berichte über unbekannte Segelschiffe vorliegen.
Nichtsdestotrotz freuen sich die Völker des Konsortiums über ertragreiche Handelskontakte und eure Seeleute können auf sichere Häfen zählen.
(Sein Blick wandert stet von einem Botschafter zum anderen)
Betreffs der unerklärlichen, nahezu magischen Ereignisse können wir diese ebenso bestätigen. Allerdings herrscht auch große Übereinkunft in der Meinung diesen unbekannten, womöglich gefährlichen Kräften einen Platz zu bieten. Bislang sind die Völker des Konsortiums auch ohne die Gunst geheimnisvoller Götter durch die Gewässer und Länder Darshivas gereist. Wir gedenken diese Haltung beizubehalten.
(Cassian Vardek nimmt wieder Platz)

Ravahlyja Yshava Vermyn ( Al’Umbryjil )
(Auf Grinor Feuerbarts spöttische Äußerung folgt ein enorm grimmiger Blick. Nachdem Cassian Vardek gesprochen hat, geht sie zum Podest und blickt zu dem Davara)
Vielleicht mag Euer Glaube klein sein. Dies ist kein Grund über die kulturellen Gepflogenheiten anderer Völker zu spotten. Derart herablassende Kleingläubigkeit spricht wohl für sich selbst.
(rafft sich mit einem kurzen Kopfschütteln und blickt dann zu Shey’Kalin)
Die innenpolitische Situation ist nach wie vor aufgeheizt. Doch sowohl die Hal Am’Vnelayjah wie auch Alsyn Bennev Seannyal sind wohl auf. Es war die Entscheidung des Rates einen anderen Gesandten zu wählen. Hintergrund war es hier, mehreren Reichsmitgliedern zu ermöglichen, sich ein Bild von diesem Konvent zu machen.
(nickt Cassian Vardek dankend zu)
Die Anwohner der Küste, wo unsere Schiffe liegen, erzählten, dass sich derzeit Ahrik Sturmfaust mit einigen Milizen dort befände. Doch für weitere Korrespondenz werdet Ihr einen Brief aus Al’Umbryil erhalten.
(setzt sich)

Haxia / Delesth ( Thedekya )
(Haxia / Delesth erhebt sich geht geschmeidig zum Podest:)
„Hochverehrter Grinor Feuerbart, es fällt uns schwer das zu beschrieben was erlebt wurde. Wir Dalaar träumen nicht, wir Dalaar erlebten bisher kaum vergleichbares. Aber das bisher gesehene war sehr neutral. Ob es ein erfreuliches oder trauriges Gefühl war lag in der Wahrnehmung und den Erfahrungen des Empfängers. Doch dieses mal erscheint es universal. Ein Gefühl von wärme und Hoffnung machtes ich breit. Ein Gefühl für welches wir keine Quelle erkennen können. „

(Sie blickt in den Raum:)

„Wir hatte noch keine Berührungen mit Göttern, könnt ihr uns beschreiben was eure Völker darunter verstehen?“

(Sie kehrt an Ihren Platz zurück.)

Mux Fiddersang ( Ligath Tureen )
(Tänzelnd schreitet der Adlertürmer zum Podium, scharfes Trillern, klickender Laut – ein Ausrufezeichen in der Luft. Kurzer offener Blick in die Runde)
Werte Anwesende, das große Plenum sendet verbindliche Grüße an alle Abgeordneten!
Ligath Tureen zeigt Wohlwollen für diplomatische Glättung bisheriger Wogen. Akzeptanz bleibt unser Banner!
*pieeep*
M‘agie? – Nach wie vor ein prägendes Thema von weitreichender Tiefe.
Die Götter? – Schweigen weiterhin, obgleich sich hier und dort Kulte formen. Phänomene? – Jüngst keine. Doch der Blick geht mondwärts:
Sternenhäufungen, Konstellationen – Muster über Muster!
Forschende – bereit, notierend, wach.
*zwitscherndes Flattern*
Die Gewässer? – Ja. Ein Teil unserer Bevölkerung erforscht was uns ruft. Die diplomatischen Verbindungen zu unseren Nachbarn? –
Wachsend. Warm. Wunderbar gedeihlich.
Handelskanäle – vorbereitet. Möglichst offen und mit Bedacht!
*klickernd hüpfend*
Unser Volk bleibt – Aufmerksam. Hörend. Teilend.
Jederzeit bereit zur Antwort!

Grinor Feuerbart ( Nor’Davara )
(Man sieht Grinor an, dass er sich, während die anderen geredet haben, beherrschen musste, nicht laut loszulachen.) Kleingläubigkeit? Das Wort trifft es wahrlich gut. Mein Glaube ist klein, oder eher nicht vorhanden. (Er gibt ein amüsiertes Schnauben von sich.) Doch sagt, Ravahlyja Yshava Vermyn, von welchen Göttern sprecht ihr? Hat Euer Volk in den letzten 1000 Jahren auch nur einen Hauch von Göttlichkeit verspürt? Also was ist Euer Vorwurf mir gegenüber? Dass wir ein Volk der Tatsachen sind und nicht der Hirngespinste und Wunschvorstellungen?

Ravahlyja Yshava Vermyn ( Al’Umbryjil )
(Ravahlyja blickt von ihrem Platz zu Grinor Feuerbart hinüber)
Bis vor wenigen Mondläufen war Magie nicht mehr als ein Märchen – ein Hirngespinst, eine Wunschvorstellung, nennt es wie Ihr wollt.
Einzig Überlieferungen ließen uns daran glauben, dass es diese mystische Kraft tatsächlich gibt. Und nun gibt es Völker, welche bereits in der Lage sind, diese arkanen Kräfte zu formen. Es ist wohl nicht weit hergeholt, dass der Aschenebel vieles über die vergangenen Generationen verdeckt und erstickt hat. Nun weicht er der freien Sicht – die Völker können aufatmen. Niemand hätte geglaubt, dass dieser Tag einst kommen würde. Doch nun ist er da.
Warum sollten die Götter nicht Wirklichkeit sein, nur weil der Nebel und die Asche alles erdrückten, was die einstige Welt prägte.
Ich mache Euch keinen Vorwurf für Eure Haltung, aber ich lasse mich auch nicht von Euch beleidigen ohne etwas dazu zu sagen.
(räuspert sich)
Glaubt was ihr wollt. Aber lasst anderen Völkern ihren Glauben und spottet nicht.

Ika Ayama ( Taur-i Tavardraich )
(Ika senkt das kleine Ledersäckchen, aus dem sie bisher beharrlich etwas gegessen hat, was aussah, wie eine Mischung aus Dörrfleisch, Fett und Früchten, in kleine Chips gebröselt. Sie geht nicht extra zum Rednerpult, ihre Stimme ist auch so stark genug.)
„Grüsse auch von unserer Gemeinschaft, den Taur-i-Tavardraich. Auch wir hatten einige Scharmützel mit den Nebelwesen. Unsere…“ – sie überlegt nach einem passenden Begriff – „Generäle sollte ich sie wohl nennen. Und ihre… Truppen. Sie waren erfolgreich.“
Sie überlegt, ob sie jetzt genug gesagt hat.
„Visionen sollten ernst genommen werden. Jene, die zu uns gelangen und in den Inneren Kreis der Druiden aufgenommen werden – sie alle fanden durch Träume und Visionen zu uns. Götter sind Manifestationen des Grossen Kreislaufs. Wir selbst erkennen ihre Existenz an, jedoch verstehen wir die unterwürfige Verehrung nicht, die einige ihnen entgegenbringen.“
Dann hört sie wieder schweigend zu.

Ravahlyja Yshava Vermyn ( Al’Umbryjil )
(geht zum Podest, blickt zu Haxia/Delesth)
Um Eurer Frage Rechnung zu tragen: Ich würde sagen, Götter sind transzendente Wesen, die sich der einfachen Wahrnehmung entziehen, jedoch womöglich auf anderen Ebenen durchaus auch physisch präsent sein könnten, und Kräfte besitzen, die über die Natur hinausgehen. Ich denke, hier vertreten verschiedene Religionen unterschiedliche Ansichten. Ich maße mir nicht an, eine umfassende Definition für „Götter“ im Allgemeinen zu haben.
(blickt zu Ika Ayama)
Wir sehen es ähnlich wie Ihr in Bezug auf Visionen – diese sollten ernst genommen werden. Wie sehr ein Volk eine Gottheit verehrt und warum, kann verschiedenste Gründe haben. Wir verehren unsere Göttin nicht sondern ehren sie. Wir achten sie wie ein Kind seine Eltern achtet. Wir sind dankbar, nicht unterwürfig. Es mag Völker geben, die ihre Götter fürchten und sich daher unterwerfen – kein Konzept, das ich gut heiße oder vertrete, aber verstehen kann. Angst ist ein grausamer Motivator.
(setzt sich)

Ika Ayama ( Taur-i Tavardraich )
(Ika denkt einen Augenblick nach, bevor sie antwortet. Sie hebt kurz die Augenbraue, als sie einen Blick auf den Pult wirft, aber etwas scheint ihr an diesem sehr zu missfallen. Stattdessen erhebt sie sich mit einem leisen Rascheln ihrer Roben.)
„Vater und Mutter sind wie Götter in den Herzen jedes Kindes. Und ihre Worte ein Gesetz. Es ist oft schwer, für jene, die es zu uns führt, dieses Band aufzugeben. Doch aufgeben müssen sie es, wenn sie sich unseren Wahrheiten öffnen. Einige der Wesenheiten, die in unseren Grenzen leben, wurden einst wie Götter verehrt. Sie sind machtvoll und alt. Aber das würde eine Ameise auch von uns denken. Und dennoch sah ich noch keine, die mich geehrt hätte. Das ist jedoch nur unsere Ansicht. Jeder soll es halten, wie er will.“
(Sie holt eine Schriftrolle aus dem Ärmel einer Robe.)
„Die Erzdruidin bat mich dies zu verlesen.“
(Sie räuspert sich und steht auf.)
„Das Land nun erwacht:
Es weicht der Aschene Traum.
Die Blüte weint Tau.“
(Sie setzt sich.)

Shey’Kalin ( Ely’Thien )
(Auch Shey’Kalin erhebt sich noch einmal)
Die Auffassung gegenüber dem Begriff „Götter“ scheinen in unseren Reichen sehr unterschiedlich definiert und gewertet zu werden. Ob ein unerklärliches Phänomen nun auf das Wirken Gottes oder schlicht auf mangelnde Erklärungen zurückzuführen ist, ist selten zu beantworten.

Die Feylar kennen den Begriff der „Gottheit“ sehr wohl, allerdings aus düsteren und blutigen Geschichten der Vergangenheit. In der Regel waren es ausschließlich mächtige Magieanwender verschiedenster Völker, die sich eine Gefolgschaft gesichert und mit dieser Macht ausgestattet Krieg und Verderben gebracht haben. Der Sturz dieser „Götter“ kostete viele Leben und war letztlich eine Befreiung und ein Schritt zur Selbstfindung der Feylar. Diese „Gottheiten“ waren also immer am Ende profan erklärbar – auch wenn sie anderes von sich behaupteten.

Doch auch ich kann nur von den Feylar sprechen. Unsere Welt ist wundersam. Vielleicht gibt es Wesen, wie R.Y.V. beschreibt.

Ravahlyja Yshava Vermyn ( Al’Umbryjil )
(blickt nachdenklich vor sich hin, äußert dann von ihrem Platz aus)
Der Ansichten, Interpretationen, Glauben und Haltungen gibt es wohl viele.
Ich pflichte Grinor Feuerbart zumindest in einer Sache bei:
Nichts ist gesichert, von dem worüber wir sprechen. Es mag sinnvoll sein, dennoch über die Gedanken der Anwesenden zu reden.
Doch gibt es Dinge, welche wahrhaftig gegenwärtig und gesichert sind, über die wir sprechen könnten:
Etwa die Entwicklungen des Aschenebels oder die Erforschung der Magie.
An dreierlei Orten öffnete sich die Nebelwand und gewährte uns Kontakt zu anderen Völkern, zweimal zu Land, einmal zur See. Und das Schwinden des Nebels setzt sich an diesen Stellen fort, so unsere Beobachtung.
Eine Magierakademie wurde in Al’Umbryjil jüngst der Erforschung der unterstützenden magischen Kräfte gewidmet. Die erste Magierin wird in diesem Mondlauf zum ersten Mal die praktische Anwendung einer Kraft erlernen.
Wir sehen derzeit keinen Sinn, daraus ein Geheimnis zu machen.

Nuar Shar ( Garra Feroz )
(Nuar Shar hört die Streitigkeit zwischen den Völkern und stimmt schließlich Ravahlyja zu.)
Die weise Frau hat durch aus Recht. Ansichten und Glauben gibt es soviele wie Lichter am Nachthimmel oder Fische im Meer. Und es ist die Pflicht jeden einzelnen Lichts zu glänzen, ohne die anderen Lichter zu schämlern.
Was eure Entdeckungen und Forschungen angeht, bewundere ich die Völker, die bereits in der Lage sind, die Mächte aus dem Nebel zu fokusieren.
Die Bestien aus dem Nebel sind warhrlich kein Gefahr, solange man ihr Revier respektiert.
(Zum Schluss richtet sich Nuar Shar an Grinor)
Bezüglich Eurer Sicht über die Götter stimme ich zu, dass ihre Abweseheit ein Segen ist. Wir haben uns ebenfalls von den Göttern abgewandt. In unserem Reich gilt es, das Potenzial jedes Einzelnen zu entfalten. Da Jeder von uns und auch von euch in sich die Kraft besitzt, die Götter zu übertreffen. Man muss nur guten Boden haben, um zu einem Baum heranzuwachsen, der den Himmel durchbricht.

Grinor Feuerbart ( Nor’Davara )
(Grinor hat aufmerksam zugehört und nickt Ravahlyja Yshava Vermyn zu, als diese ihre Zustimmung äußert. Dann erhebt er sich und spricht, ohne vorher zum Podest zu gehen.) So mögt ihr an Eure Götter glauben. Ich für meinen Teil halte mich eher an den Tatsachen und dem bewiesenen Erwachen der Magie. (Er lässt seinen Blick über die Versammlung schweifen.) Auch die Davara haben bereits eine Akademie errichtet und werden die Magie studieren und versuchen sie nutzbar zu machen. Wir werden gerne mit all jenen sprechen die gedenken, sich hierüber auszutauschen. (Er scheint kurz nachzudenken.) Vielleicht wäre eine Art Verteiler angebracht, in welchem wir uns auch ausserhalb eines Konvents regelmäßig austauschen könnten. Wer daran Interesse hat, möge einen Boten nach Nor’Rakhan entsenden. (Dann setzt er sich wieder.)

Hjel’Raan ( Ntal‘Hrom )
(Der Ntal’Hrom tritt kurz vor)

Verehrte Anwesende,
der Konvent wird schon in Bälde enden.
Wie üblich müssen wir das geplante Zeitfenster einhalten, um eine sichere Rückreise gewährleisten zu können.
Den Anwesenden steht wohl noch genug Zeit für je zwei oder drei Wortmeldungen zur Verfügung, ehe wir alle zu ihren Heimatreichen zurückgeleiten werden.

(Dann tritt Hjel’Raan wieder zurück)

Mux Fiddersang ( Ligath Tureen )
(Er tritt erneut vor, ein Flügelschlag, die Hände diesmal offen, die Stimme fragend)
In Ehrung der Stimmen, die vor uns sprachen – und in stiller Resonanz mit den Schweigenden – bringen wir erneut einen Gedanken ein, sanft, doch nicht minder dringlich.
*piep*
Der Nebel.
Er rührt an Grenzen, an Karten, an Fragen – nicht nur an unsere!
Er kommt nicht weite, bleibt, wandert – aber wer von uns ging je wirklich hinein?
Nicht im Traum, nicht in Vision –
Wir meinen wirklich –
mit Haut, mit Herz, mit Schritt und mit Rückweg.
*zweeep*
Wurde dies je versucht – von einem der Völker?
Nicht als Strafe, nicht als Flucht –
sondern als bewusste Reise?
Nicht aus Neugier allein – sondern aus Entschlossenheit?
Berichte?
Zeugen?
Lieder?
*trillert leise, hüpft*
Wir fragen – nicht um zu fordern,
sondern um zu verstehen,
ob der Nebel uns nur trennt –
oder vielleicht…
jemanden bereits aufgenommen hat?
Wir betreten Nebelgebiete nicht.
Die Eisbären tun es der Kunde nach – nur sie korrespondieren nicht.

Ika Ayama ( Taur-i Tavardraich )
(Ika schmunzelt bei den Worten Nuar Shars.)
„Es ist wahr, dass jeder von uns ein Potenzial hat und dies zu erschliessen, ist auch unser Ziel. Aber dieses Telos eines jeden bedeutet nicht, dass alle dazu bestimmt sind, göttergleiche Mächte zu erreichen. Im Gegenteil, es liegt eine grosse Gefahr darin, dies zu versuchen. Ebenso darin, die Magie nur als eine weitere Wissenschaft oder ein Handwerk zu behandeln.“
Sie räuspert sich.
„Es gibt einige unter uns, die unseren Weg verlassen. Oder eher – sie bleiben in einem einzigen Aspekt des Weges gefangen. Viele von ihnen sind hoch talentiert. Aber sie verschliessen sich der Gesamtheit der Weisheit und des Daseins, dass sie wirklich erreichen könnten. Gemindert in der Macht, aber gewachsen im Einklang mit dem Selbst. Magie hat eine Tendenz sich zu offenbaren, aber auch zu betrügen. Sie ist nicht wie Mathematik oder die Schmiedekunst.“
(Sie nickt schliesslich nur auf Fiddersangs Frage über den Nebel. Sagt aber nichts dazu.)

Ravahlyja Yshava Vermyn ( Al’Umbryjil )
(tritt zum Podest)
Da sich der Konvent dem Ende neigt, möchte ich versuchen meinerseits zum Abschluss zu kommen.
(blickt zu Ika Ayama und Grinor Feuerbart)
Die Magie ist eine alte und weitgehend vergessene Disziplin. Sie unterscheidet sich von klaren Naturwissenschaften. Sie zu erforschen und zu verstehen ist dennoch ein sinnvolles Anliegen. Ich stimme der Idee Grinor Feuerbarts zu. Das Reich Nor’Davara wird einen Brief aus Al’Umbryjil erhalten, um den Gedanken der gemeinschaftlichen Erkenntnisgewinnung zu vertiefen.
(blickt zu Mux Fiddersang)
Auch den Nebel zu ergründen ist eines unserer Anliegen. Bisherige Erkenntnisse sind rar.
Ein Weiteres noch: Wir beschäftigen uns mit potentiell gemeinsamen Ursprüngen aller Elfenartigen und hatten bereits Austausch mit Ely’Thien. Auch in Ligath Tureen scheinen sogenannte Gletscherelfen beheimatet. Leider sind weder die Dopras noch die Andar hier vertreten. Wir würden zu diesem Zweck den Briefkontakt mit den genannten Völkern suchen.
(setzt sich)

Grinor Feuerbart ( Nor’Davara )
(Grinor erhebt sich, tritt vor das Podest und schaut Ravahlyja Yshava Vermyn direkt an) Habt Dank für Eure erneute Bestätigung. Wir freuen uns auf einen Austausch mit Al’Umbryjil … (er schaut in die Runde) … und mit allen anderen, sofern sie einen solchen anstreben. Es gibt weit mehr Themen, als nur die Magie, welche die Davara gerne mit anderen Reichen erörtern würden … (Grinor wendet sich wieder Ravahlyja Yshava Vermyn zu) … vielleicht sogar das Thema Götter. (er grinst kurz und wendet sich dann an Hjel’Raan) Erneut habt ihr meinen Dank, für diese Chance zum diplomatischen Austausch. (Grinor nickt dem Ntal’Hrom zu und spricht dann nochmal zur Versammlung) Nor’Davara erwartet die Boten aus Euren Reichen, damit wir alle unser Wissen mehren können. Möge das Eis unter Euren Füßen niemals brechen. (er geht zurück zu seinem Platz)

Tschouhanes ( Sippa )
Jo, Leute,

ist das euer Ernst? Wir sitzen hier ein ganzes Sonnenlauf zusammen, um nutzlos zu streiten, ob und was Götter sind? Wenn es sie gibt, können wir nichts daran ändern, und wenn es sie nicht gäbe, auch nicht. Und wenn sie mächtiger als das Natur sind, kann man auch nichts gegen ihr Willen tun. Dieses Debatte nützt uns ebensowenig wie daß Völker aufzählen, welche Magier und Akademien sie nun haben.

Das einzige Satz, das ich von hier mitnehmen kann, ist, daß auch Ligath Tureen Sternenbilder gesehen hat. Fiddersang, ich schreib euch deswegen.

Es wird immer schwerer, vor meinem Volk diese langen Abwesenheiten zu rechtfertigen, wenn dabei so wenig rauskommt, daß mein Zeit selbst dann noch nützlicher verwendet wäre, wenn ich mit den Kleinsten zwischen den Strandfelsen Krebse sammeln ginge. Vielleicht sollten künftige Konvente sich ein bestimmtes Thema geben, das dann konzentriert besprochen wird.

Mux Fiddersang ( Ligath Tureen )
(Er tritt erneut im tanzender Stechschritt vor, der Blick wach, die Stimme hell und verbindlich – das vorgestellte Klicken und Piepen, nach Gehöhr und Aufmerksamkeit suchend)

An Ravahlyja – Gruß und Dank! Betreffend des Nebels: notiert. Elfenherkunft: auf unserer Seite offen. Austausch erwünscht!
Nach Nor’Davara – erneut: Bereitschaft erkannt, geschätzt, erwidert. Wir freuen uns auf euer Eintreffen in Ovsed.
*piep*
Den Sippa – Sternenbilder verbinden! Schreiben erwartet – Antwort folgt. Knapp und präzisen – sehr lobenswert…
An Taur-i Tavardraich: Warnung gehört, Gewicht erkannt.
M’agie bleibt mehr als Mittel – vielleicht. Vielleicht auch nicht nur. Zukunft und der Nebel haben Gemeinsamkeiten.
*zweeep*
Doch – in aller Freundlichkeit, nicht ganz ohne Drängen –
Hat je ein Volk den Nebel bewusst betreten? Erkundet? Wie nah geht man dran und was wartet darin? Es freut mich, dass wohl auch in Al’Umbryjil der Nebel nicht nur als Kulisse verstanden wird.
Wir hören – und danken für das Echo.

Ravahlyja Yshava Vermyn ( Al’Umbryjil )
(erhebt sich, spricht entrüstet von ihrem Platz aus)
Ehrenwerter Tschouhanes – ich möchte glauben, dass mich meine Ohren trügen!
Den ganzen Konvent über kam kein Laut über Eure Lippen und nun da er endet, beklagt Ihr Euch, dass Ihr nichts erfahren habt, was für Euch von Interesse ist? Ist Euch nicht in den Sinn gekommen, eine Frage zu stellen? Zudem haben andere Vertretungen wenigstens überhaupt etwas aus ihrem Volk geteilt. Aus dem Reiche der Sippa nehme ich nur mit, dass diese lieber Krebse sammeln, anstatt den Austausch mit anderen Völkern zu suchen, denn Ihr selbst habt nicht das Geringste mit dem Konvent geteilt. Würde sich jeder so verhalten, wären wir alle stumm hier gesessen und hätten uns anschließend beschwert, dass nichts gesagt wurde!
(atmet tief durch und scheint Mühe zu haben, sich zu beherrschen, schüttelt dann verständnislos den Kopf)
Ich danke insbesondere den Ntal’Hrom aber auch den Anwesenden für diesen Konvent.
Die Flamme des Lebens sei mit Euch allen!
(tritt ab)

Tschouhanes ( Sippa )
Jo, Vermyn,

wozu man nichts zu sagen hat, dazu soll man schweigen. Ich hab gesagt, warum es für mich nichts zu den theoretischen Götterüberlegungen zu sagen gab.

Zeichen, Visionen und Wunder hat es bei uns so konkrete, wie ich sie auf dem letzten Konvent geschildert habe, nicht mehr gegeben. Also hatte ich auch hierzu nichts zu sagen.

Uns interessiert, was unser hartes Leben leichter machen kann oder zumindest Erschwernisse abwehrt. Krebsfleisch kann das, Leuchtfeuer, ob am Boden oder am Himmel, können das – das reine Spekulation, ob es Götter gibt, kann das nicht.

Immerhin scheint das Nebel – entgegen der Befürchtungen auf dem letzten Konvent – nicht wieder aufzusteigen, sondern weiter zurückgedrängt zu werden. Es sei denn, das Abwesenheit der anderen Völker täuscht uns, weil sie von etwaigem Schlechten nicht künden können.

Hjel’Raan ( Ntal‘Hrom )
(Nachdem alle Gesandten das Gebäude verlassen haben, tritt wie auch beim letzten Konvent Hjel’Raan als letzter hinaus, wo die anderen Ntal’Hrom bereits warten und sich auf die Rückreise vorbereitet haben)

Im Namen der Ntal’Hrom verkünde ich, dass es uns eine Ehre war, auch diesen dritten Konvent ausrichten zu können.

(Er verneigt sich)

Wir werden beraten, wann ein weiterer Konvent dieser Art stattfinden soll und werden die Reiche entsprechend informieren.

(Dann treten die übrigen Ntal’Hrom wieder jeweils einzeln zu den Anwesenden und legen ihre tentakelartigen Extremitäten auf deren Körper. Erneut legt sich ein helles Licht über die Versammlung und wie in einem Tagtraum fliegen die Gesandten mit ihren Trägern davon und binnen weniger Augenblicke findet sich ein jedes Mitglied des Konvents zurück an dem Ort, von wo er zuvor durch den Ntal’Hrom abgeholt wurde.)

Siehe auch: